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Ablauf der Untersuchung

Der Untersuchungsablauf unterscheidet sich
je nach Anwendungsgebiet

Speiseröhre:

Für die Darstellung der Speiseröhre schlucken Sie während der Untersuchung ein dickflüssiges Kontrastmittel.

Magen/Darm:

Die Untersuchung des Magens und des Zwölffingerdarms wird in der sogenannten Doppelkontrasttechnik durchgeführt. Dazu trinken Sie ein bariumsulfathaltiges Kontrastmittel. Nachdem ein die Magenbewegung hemmendes Medikament über eine Armvene verabreicht wurde, schlucken Sie ein Brausepulver, das zur Gasbildung innerhalb des Magens und damit zu einer Aufweitung desselben führt.

Für die Untersuchung des Magen-Darm-Traktes auf Dichtigkeit (z.B. nach Operationen) trinken Sie ein wasserlösliches Kontrastmittel. Das Kontrastmittel kann auch über eine Magensonde verabreicht werden.

Dünndarm:

Den Dünndarm kann man mittels der Doppelkontrasttechnik darstellen. Während der Untersuchung wird Kontrastmittel über eine dünne Sonde via Mund oder Nase direkt in den Dünndarm eingebracht. Anschliessend erfolgt die Füllung mit lauwarmem Wasser (mit einem geringen Anteil von Methylzellulose). Während der Darmfüllung werden mehrere Röntgenaufnahmen angefertigt. Zusätzlich wird ein Medikament über die Armvenen gegeben, das die Bewegung des Dünndarms für einige Zeit hemmt.

Dickdarm:

Bei der Untersuchung des Dickdarms liegen Sie auf einem Röntgentisch. Ein bariumsulfathaltiges Kontrastmittel wird als Einlauf in den After verabreicht. Dieses verteilt sich im ganzen Dickdarm bis zum Blinddarm. Für eine kurzfristige Unterbindung der Darmtätigkeit wird ein Medikament in eine Armvene gespritzt. Anschliessend erfolgen mehrere Röntgenaufnahmen in unterschiedlichen Positionen.

Harnblase:

Die Funktion der Harnblase kann ebenfalls mit der Röntgendurchleuchtung überprüft werden. Dafür wird Ihnen mit einem kleinen Schlauch ein Kontrastmittel direkt in die Harnblase gespritzt. Im Anschluss daran werden Sie aufgefordert, Urin zu lassen. Dies geschieht unter Durchleuchtungskontrolle mit Anfertigung von Röntgenaufnahmen.

Venen:

Die Venen der Arme und Beine werden durch direktes Einspritzen von Kontrastmittel unter Röntgendurchleuchtung dargestellt. Dazu wird eine Vene Ihres Fussrückens (oder Armes) punktiert, Kontrastmittel injiziert, dessen Abfluss beobachtet und mit Bildern dokumentiert.

Rückenmarkskanal:

Bei speziellen Fragestellungen kann man auch den Rückenmarkskanal darstellen. Dazu sitzen oder liegen Sie auf dem Röntgentisch. In Lendenhöhe, dort wo innerhalb des Spinalkanales nur die losen Nervenfasern verlaufen, wird der Spinalkanal mit einer dünnen Nadel punktiert, eine Probe des Liquors entnommen und wasserlösliches Kontrastmittel injiziert, das sich mit dem Liquor vermischt. Nach Entfernen der Nadel werden die Röntgenaufnahmen angefertigt. Die Myelographie kann auch mit einer Computertomographie der Wirbelsäule kombiniert werden, die dann direkt im Anschluss erfolgt.

Gelenke:

Auch die verschienen Gelenke können unter Durchleuchtungskontrolle dargestellt werden. In örtlicher Betäubung wird über eine sterile Punktionsnadel wasserlösliches Kontrastmittel und/oder Luft in den Gelenkbinnenraum injiziert (Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Finger-, Hüft-, Knie-, Sprunggelenk). Die Bildgebung erfolgt dann aber mit dem Computer- oder Magnetresonanztomographen (CT oder MRT).

 
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