Röntgeninstitut RODIAG Olten Burgdorf Horgen Einsiedeln Jona Kilchberg Kreuzlingen Rapperswil Solothurn  St.Gallen Wil Winterthur  
Röntgeninstitut RODIAG
 Röntgeninstitut RODIAG Print Page Sitemap

RODIAG
Bildgebende Verfahren Information für Patienten und Patientinnen Information für Ärztinnen und Ärzte Zuweiserportal  
 
Patientenportal  
 

Home » Information für Ärztinnen und Ärzte » Strahlung » Radiologie und Schwangerschaft

Radiologie und Schwangerschaft

Dürfen Schwangere geröntgt werden?

Bei einer bestehenden Schwangerschaft muss man grundsätzlich überdenken, ob eine Röntgenaufnahme notwendig ist. Die Entscheidung dazu sollten wir zusammen mit Ihnen und Ihrer Patientin treffen, die nach einer ausführlichen Information und Aufklärung auch mit ihrer Unterschrift zustimmen sollte.

Für die Entscheidung sind vor allem der Zeitpunkt der Schwangerschaft und die Art der Röntgenuntersuchung (welche Körperregion?) ausschlaggebend. Von der 2. bis zur 15. Schwangerschaftswoche ist eine Röntgenuntersuchung besonders kritisch. Zu einem späteren Zeitpunkt sind Schädigungen unwahrscheinlich.

Bei Aufnahmen der Hand, der Arme, des Fusses, der Sprunggelenke oder des Knies ist die Strahlenbelastung auch durch Streustrahlen gering, da das geröntgte Objekt relativ schlank ist. Hier kann in den meisten Fällen eine Aufnahme trotz bestehender Schwangerschaft unter Berücksichtigung des oben Genannten als unbedenklich gelten. Bei Aufnahmen der Brust, des Bauches oder der Wirbelsäule (vor allem der Lendenwirbelsäule) und des Beckens kommt es auf die Art der Verletzung der Patientin an, um zu entscheiden, ob eine Röntgenuntersuchung unumgänglich und notwendig ist, oder eine alternative Methode zur Diagnosefindung zur Verfügung steht.

Gibt es Alternativen zur Röntgenaufnahme bei Schwangerschaft?

Eventuell kann die notwendige Diagnose auch mit Untersuchungsverfahren, die keine Röntgenstrahlen anwenden, geklärt werden, wie zum Beispiel mit der Kernspintomographie. Besteht eine besondere Gefahr für Leib und Leben der Mutter, so sind Röntgenaufnahmen zur schnellen Sicherung einer Diagnose gerechtfertigt, um schnell eine geeignete Therapie einleiten zu können.

Meine Patientin wurde unwissentlich während einer Schwangerschaft geröntgt. Was nun?

Das individuelle Risiko dieser speziellen Situation müssen wir jeweils zusammen abschätzen. Ein Schwangerschaftsabbruch nach einer konventionellen Röntgenuntersuchung ist nicht gerechtfertigt.

 
News

Zu den News
ADRESSE
RODIAG Hauptsitz
Belchenstrasse 18
CH-4600 Olten

Telefon: 0800 440 001
Telefax: 0800 990 101
olten@rodiag.ch
 
RODIAG KONTAKTE
Olten (Hauptsitz)
Burgdorf
Horgen
Einsiedeln
Jona
Kilchberg
Kreuzlingen Rondo
Kreuzlingen Seeschau
Rapperswil
Solothurn
St.Gallen
Wil
Winterthur