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Home » Information für Ärztinnen und Ärzte » Einsatz von Kontrastmitteln » Unerwünschte Wirkungen

Unerwünschte Wirkungen

Nutzen und Risiko klären wir mit Ihnen gemeinsam ab

Kontrastmittel können auch unerwünschte Wirkungen haben. Bei der Abwägung der Indikation für eine Kontrastmitteluntersuchung muss der Nutzen das potentielle Risiko immer überwiegen. Dies abzuklären ist Aufgabe von unseren Radiologinnen und Radiologen in Zusammenarbeit mit Ihnen als zuweisende Ärztinnen und Ärzte.

Bei den unerwünschten Nebenwirkungen unterscheidet man zwischen dosisabhängigen und weitgehend dosisunabhängigen Kontrastmittelreaktionen.

Dosisabhängige Reaktionen

Die dosisabhängigen Nebenwirkungen sind im Wesentlichen auf die spezifische Kontrastmittelstruktur, das heisst auf ihre Chemotoxizität sowie auf ihre physiko-chemischen Eigenschaften (wie Löslichkeit, elektrische Ladung oder Osmolarität) zurückzuführen.

Dosisunabhängige Reaktionen

Grundsätzlich kann es bei Anwendung von Kontrastmitteln, vor allem bei intravasaler Applikation wie bei einer Phlebographie aber auch bei Anwendung von gastrointestinalen Kontrastmitteln, zu Überempfindlichkeitsreaktionen, also dosisunabhängigen Reaktionen, kommen. Diese sind relativ selten. Derartige Reaktionen können in allgemeine Symptome, Hauterscheinungen, kardiovaskuläre Reaktionen, respiratorische Probleme, gastrointestinale oder neurologische Beschwerden eingeteilt werden.

Allgemeine Reaktionen

Als allgemeine Reaktionen auf Kontrastmittel können Juckreiz, Schwindel oder ein Tremor auftreten, an der Haut finden sich bei allergischer Reaktion Rötungen oder verschiedenartige Ausschläge. Das Herz-Kreislauf-System kann in Form von Tachykardie, Rhythmusstörungen, Blutdruckabfall oder Kreislaufkollaps reagieren. Respiratorisch kann es zu Verengungen der Atemwege oder subjektiv empfundener Atemnot kommen. Gastrointestinale Symptome sind Übelkeit, Erbrechen oder Leibschmerzen. Mögliche neurologische Symptome sind Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen.

Komplikationen an der Einstichstelle

Ebenfalls selten sind Komplikationen an der Einstichstelle wie z.B. Entzündungen oder Verschluß von Gefäßen, Bildung von Thrombosen oder örtlicher Gewebsuntergang (Nekrosen) als Folge von Durchblutungsstörungen.

Bei Schilddrüsenerkrankungen kann Jodid problematisch sein

Bei Erkrankungen der Schilddrüse, vor allem bei Patienten mit bekannter Hyperthyreose bzw. Struma-Patienten, kann es nach Applikation von jodhaltigen Kontrastmitteln zur Entwicklung einer dekompensierten Hyperthyreose bis hin zur thyreotoxischen Krise kommen. Dies ist durch Jodid bedingt, das zum einen herstellungsbedingt als Verunreinigung im Präparat enthalten sein kann oder im Organismus durch biologische Prozesse von dem Kontrastmittel abgespalten werden kann. Daher ist vor Kontrastmittelanwendung eine exakte Schilddrüsenanamese notwendig. Bei gefährdeten Patienten sollte die Applikation jodhaltiger Kontrastmittel nur bei absoluter Indikation gestellt werden, diese Patienten können durch spezielle Mittel wie Perchlorat-Tropfen auf die Untersuchung vorbereitet werden, wodurch die verstärkte Bildung von Schildrüsenhormonen unterdrückt werden kann.

 
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